Am 9. November jährt sich die Reichspogromnacht von 1938, in der die Nationalsozialisten tausende jüdische Menschen in Deutschland verschleppten und ermordeten, ihre Wohnungen, Läden und Synagogen zerstörten.
Seitdem ist viel Zeit vergangen. Zeit bedeutet Distanz. Sich das Leid der deutschen Jüdinnen und Juden zu vergegenwärtigen, ist unsere menschliche Pflicht. Vergegenwärtigen heißt erinnern, heißt vorstellen, heißt nachfühlen.
Asche und Pistole
Ein Haus.
Ein Haus, ein Raum, ein Tisch.
Eine Familie, Tränen.
Ein Haus, eine Familie.
Ein Mann, eine Hand, eine Pistole.
Feuer. Feuer. Feuer.
Eine Familie, ein Haus, ein Mann,
Asche.
Asche und Pistole.
Das bleibt.